TECH-DATING

Mädchen lernen Unternehmen kennen: Tech-Dating in der Landesberufsschule Eggenburg

LR Schwarz: Mädchen Arbeitsfelder und Berufswahlmöglichkeiten aufzeigen

Rund 50 Schülerinnen aus der 8. und 9. Schulstufe erhielten am 16.01.2017 beim Tech-Dating in der Landesberufsschule Eggenburg die Chance, Unternehmen aus der Region kennen zu lernen, die Mädchen in zukunftsträchtigen technischen Lehrberufen ausbilden. Ziel des Tech-Datings ist es, die breit gefächerten Möglichkeiten an technischen Lehrberufen aufzuzeigen und damit das Interesse der Schülerinnen für Ausbildungen und Berufe in der Technik zu wecken. Den Mädchen wurden die Lehrberufe Kraftfahrzeugtechnik, Karosseriebautechnik, Mechatronik, Kunststofftechnik, Zerspanungstechnik und Elektrotechnik vorgestellt.

 

„Mit Tech-Dating wollen wir den Schülerinnen den direkten Zugang zu technisch-handwerklichen Berufen eröffnen und sie motivieren, ihre Berufsentscheidung entsprechend ihren Begabungen und Talenten zu wählen. Sie erweitern dadurch ihr Berufswahlspektrum und erhöhen ihre Aussichten auf einen Arbeitsplatz“, erklärt Frauen-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Initiatorin der Aktion. Eine fundierte (Aus-)-Bildung und Ergreifen eines Berufes sind absolute Muss-Voraussetzungen für eine finanzielle Absicherung in späteren Jahren. Das Land Niederösterreich setzt bereits bei Mädchen und jungen Frauen gezielt Maßnahmen, damit sie sich über berufliche Zukunftsaussichten, vor allem im Bereich der technischen Berufe, informieren können. Ziel ist es, Unternehmen ins Boot zu holen, damit Frauen in männlich dominierten Berufen Fuß fassen können.

 

Frauen in technischen Berufen nach wie vor unterrepräsentiert

„In Niederösterreich gibt es rund 200 Lehrberufe, leider haben noch nicht viele junge Frauen die Affinität zur Technik gefunden. Frauen sind in technischen Berufen nach wie vor unterrepräsentiert. Knapp die Hälfte aller weiblichen Lehrlinge finden sich in den typischen drei ‚Frauen‘-Berufen: Einzelhandel, Bürokauffrau und Friseurin“, erklärt Schwarz. Der Frauenanteil in den typischen männlichen technischen Studienrichtungen wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik liegt bei rund 10 Prozent. Aber vor allem in technischen Berufen kann man sehr gut verdienen und sich eine Existenz aufbauen.

 

„Der Appell geht vor allem an Schülerinnen und junge Frauen, sich bei der Berufswahl nicht durch traditionelle Rollenbilder leiten zu lassen. Beim Tech-Dating bieten die informativen Gespräche mit den Unternehmen den Schülerinnen interessante Einblicke für den Berufseinstieg, umgekehrt konnten die Unternehmen vom Kennenlernen potenzieller zukünftiger Mitarbeiterinnen profitieren“, so Schwarz. So standen bei vielen Mädchen die Fragen nach „Schnuppertagen" und Bewerbungsgesprächen im Mittelpunkt. Einige Unternehmen wurden von auch weiblichen Lehrlingen aus ihren Betrieben begleitet. Diese erzählten über ihren Zugang zur Technik, was ihnen besonders daran gefällt, und wie sie sich auch in einem Umfeld behaupten können, in dem nach wie vor hauptsächlich Burschen arbeiten.

 

Das Tech-Dating wird vom Generationenreferat des Landes Niederösterreich, dem Landesschulrat für Niederösterreich und Bo+Bi, der Servicestelle für Individualisierung in Berufsorientierung und Bildung im Landesschulrat für Niederösterreich, organisiert.

        

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ibobb in der Volksschule

Berufsorientierung als Schwerpunkt in der Volksschule Breitenwaida

"Berufsorientierung hat in meiner Klasse (3. und 4. Schulstufe) einen hohen Stellenwert. Seit ich den Masterlehrgang BO an der PH NÖ begonnen habe, beschäftige ich mich sehr intensiv mit Umsetzungsmöglichkeiten in meinem Unterricht und beobachte wie bereits Kinder in der Volksschule an dem Thema Berufe interessiert sind und mit Neugierde und Fragen an mich herantreten. Ihre Stärken und Schwächen zu kennen ist mir seit Schulbeginn ein großes Anliegen. ...." - Linda Reisinger

Dazu gestaltet sie eine Berufe-Werkstatt - Memorys, Dominos,  Frage/Antwort Spiele, Puzzles, Elterninterviews, ... . Die Schüler/innen bereiten auch Kurzreferate zu Traumberufen, oder zeichnen diese. Die Kinder gestalten auch zu ausgewählten Berufen ein Portfolio, dass sie den Eltern und Großeltern präsentieren.

Berufe-Werkstatt:

         

Besuch beim AMS BIZ in Hollabrunn:

 

            

         

   

 

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"Mehr Wissen - mehr Chancen"

Unter diesem Titel wurden regionale Konzepte erarbeitet, deren Ziel eine regionale Vernetzung von Schule und Wirtschaft ist.

Außerschulische Angebote sollen regional in den Berufsorientierungsprozess der Schüler/innen eingebunden werden.

Diese Angebote finden derzeit im Raum Krems, Horn und St. Pölten statt. Einzelne Stationen sind:

Stärkenworkshops:

                      

 

Berufsträgerinterviews:

                 

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Berufsinforamtionsmesse in Gföhl

Wirtschaft kooperiert mit Schule


Eine war eine gelungene Veranstaltung am 21. Oktober 2016: die Berufsinformationsmesse mit Lehrstellenbörse.

Frau Fachlehrerin Helga Schön organisierte mit einem engagierten Lehrerteam und den SchülerInnen der 4. Klassen gemeinsam mit Vertretern der regionalen Wirtschaft diesen Tag für zukünftige Berufseinsteiger.
Besonders die Jugendlichen zeigten trotz schularbeitsintensiver Zeit große Freude und Interesse für dieses Projekt.
Die große Bedeutung spiegelt auch die Anwesenheit von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und dem Bildungsbereich wider. Leiterstellvertreter Josef Haas konnte folgende Gäste begrüßen: Bürgermeisterin und Hausherrin Ludmilla Etzenberger und die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, Mag. Herbert Aumüller (Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Krems), Kommerzialrat Gottfried Wieland (WIFI-Kurator und Tischlermeister), Liselotte Jilka (Regionalbetreuerin der Gemeinden), PSI Regierungsrat Alfred Grünstaudl (Schulaufsichtsbehörde) und Gerald Mayerhofer (Volksbank) stellvertretend für die Wirtschaftstreibenden. Auch Direktor Kurt Enne von der NMS Albrechtsberg hatte sich mit einer Schülergruppe eingefunden.
Umrahmt würde die Eröffnung von der erst gegründeten Schulband unter ihrem Lehrer Mario Simlinger.
21 Unternehmen bzw. Organisationen präsentierten sich und standen den SchülerInnen und begleitenden Eltern für Fragen zur Verfügung.
Es gab alles rund um Beruf und Schule, Teile eines Stärkenworkshops, Simulation konkreter Bewerbungsgespräche und ein Gewinnspiel.
Ein Schulcafé sorgte für das leibliche Wohl

 

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